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FahrerLager

Die etwas andere Unterweisung für Auslieferungstätigkeiten.

 

Zielsetzung

  • Eine Qualifizierung für Lkw-Fahrerinnen und -fahrer, vor allem für Lieferfahrer, Auslieferungsfahrer, Verkaufsfahrer und -fahrerinnen im Nahverkehr.
  • Gegebenenfalls unterschätzte Risiken durch tägliches Routinehandeln werden auf ein realistisches Niveau gehoben.
  • Die Sensibilität für die Risiken im Alltag, auf der Straße und beim Be-/Entladen wird neu belebt.


Eine Kurzbeschreibung als PDF zum Download.

PolePosition

Mit Handhubwagen, Elektro-Niederhubwagen oder einem Kommissionierer zu arbeiten ist Alltag für viele Fahrer. Aber wie verändern Lasten oder Fahrbahnunebenheiten („Kippunfall“) das Fahrverhalten?

Welche Lücken sind – vollbeladen – passierbar und welche nicht? Wie lange benötigt ein schwer beladener Hubwagen zum Stopp vor einem Hindernis – und ist die eigene Schätzung dieses Bremsweges richtig?

PolePosition adaptiert bekannte Elemente aus Fahrsicherheitstrainings – z. B. den Slalom oder die Zielbremsung – auf Flurförderzeuge. Dialoge ebnen Wege für neue, ggf. effizientere Arbeitsweisen.

CockPit

„Vorwärts rein und rückwärts raus. Stets sicher festhalten“ – so sagen Arbeitsschutzexperten. Im Alltag müssen Mobiltelefon, Frachtpapiere und mehr mitgenommen. werden, so dass die Hände nicht mehr frei sind.

Im Experiment CockPit wird geprüft...

  • wie beim Aussteigen Unfälle geschehen.
  • ob Rausspringen aus dem Lkw eine zeitsparende Alternative darstellt.
  • wie viel länger sicheres Aussteigen aus dem Lkw dauert.
  • wie durch eine ausgeklügelte Sitzeinstellung Rückenbeschwerden vermieden werden.

Der Dialog der Teilnehmer zeigt, wie die Kollegen bisher solche Probleme gemeistert haben und welches die beste Methode ist.

PitStop

Zwei Vollgut-Paletten auf der Ladebordwand – das klappt! Aber, wie viele Paletten werden unter Zeitdruck auf der Ladebordwand positioniert? Wie groß wird die Absturzgefahr?

Praktisches vorführen und die Schilderungen von Beinaheunfällen machen die eigene Risikoeinschätzung deutlich („Was fast immer gut geht, kann nicht gefährlich sein“). Im Dialog werden alternative Einschätzungs- und Vorgehensweisen aufgezeigt.

IdealLinie

Wenn nur wenig Ware auszuliefern ist, ist die Sackkarre oft die Methode der Wahl. Der Lkw wird seitlich geöffnet und die Ware schnell von Hand abgeladen.

Die Fahrer demonstrieren ihre persönlichen Ablade-Varianten (mit einer Hand, beidhändig, über Kopf usw.). Dazu ist es nötig, erfinderisch zu sein, z.B. wo man sich hinstellt.

Die Teilnehmer arbeiten potenzielle Gesundheitsgefahren heraus und entwickeln Alternativen.

SiegerEhrung

Mal eben aus der Fahrerkabine oder von der Ladefläche oder einer Laderampe springen. Das ist bisher immer gut gegangen – oder fast immer. Unfallstatistiken zeigen allerdings, dass Stolpern, (Aus)Rutschen und Stürzen (SRS) die häufigsten Unfälle sind.

Im SprungLabor wird ein Bewusstsein für das Vielfache der Belastungen bei „stumpfen“ – also ungefederten – Sprüngen. Das angestoßene Risikobewusstsein kann helfen, längerfristige Körperschäden zu verringern oder gänzlich zu vermeiden.

FahrerLager benötigt...

  • pro Experiment ein Zeitfenster von ca. 45 bis 60 Minuten.
  • eine Gruppe von mindestens 5 und maximal 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, um die Diskussion untereinander zu gewährleisten.
  • einen Betriebshof oder – wettergeschützt – eine Lkw-Halle mit einem freien Aktionsraum von ca. 15 x 10 Metern.
  • einen unternehmensseitig bereitgestellten Lkw, der in Aufbau, Ausstattung und Beladung einem für die Teilnehmer alltäglichen Lkw entspricht.
  • ein Flurförderzeug (Handhubwagen, Elektro-Niederhubwagen o. ä.).