Aktionsmedien für Sicherheitstage und Gesundheitstage
"Arbeitsschutz zum Anfassen!" Emotionale, interaktive Aktionsmedien bis kurz vor der Schmerzgrenze.
Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte.
Ein Erlebnis sagt mehr als 1.000 Bilder.
SturzFrei
Eine Installation, um Mitarbeiter zu überzeugen, dass es nicht gelingen kann, sich schnell genug festzuhalten, wenn man auf der Treppe ins Straucheln gerät.
Nicht so viel reden, sondern einfach mal machen!
SturzFrei trägt spielerisch dazu bei, den Respekt vor der Treppe zu erhöhen und das unterschätzte Risiko eines Treppensturzes ernst zu nehmen.
Díe Installation wird bei Aktionstagen durch einen Fachmoderator begleitet oder kann wochenweise für Eigeninitiativen ausgeliehen werden.
AugenKontakt
Das Auge des Menschen ist unantastbar.
Akzeptanz der Schutzbrillentragepflicht.
Dosenwerfen, ein Highlight bei Aktionstagen.
Das Fangtuch als übergroßes Auge. Bälle und Dosen fallen ins Auge. Die emotionale Überwindung hinterlässt unmerkliche Spuren (Nudging).
Die Kandidaten tragen Brillen, die Befindlichkeitsstörungen simulieren (Sichtfeldeinschränkungen, Alkohol, Krankheiten).
Díe Installation wird bei Aktionstagen durch einen Fachmoderator begleitet oder kann wochenweise für Eigeninitiativen ausgeliehen werden.
FingerFertig
Die Freiheit des Menschen mit gesunden Händen.
Reduzierung von Handverletzungen.
Zwischen 5 bis 12 Installationen werden zu einem Ereignisfeld zusammengestellt. Durch den Kontrast zwischen Fertigkeiten, Handicaps und Bewältigungsstrategien ist die Schutzbedürftigkeit und Schutzwürdigkeit gesunder Hände selbsterklärend.
Finger weglassen, wo sie nichts zu suchen haben!

BlindenFührung
Sehen beim Gehen! Den automatisierten Vorgang des Gehens ins Bewusstsein heben.
Auf einer Fläche von 6 X 4 m sind Zitate
aus dem Alltagserleben installiert. Ein TN erhält eine Schlafmaske. Ein zweiter TN führt durch Sprache. Nicht anfassen.
Konzentration auf den detaillierten Bewegungsablauf. Beobachtung und Beschreibung der Fußbewegungen. Genaues Hinsehen, Steuern, den komplexen Prozess begreifen. Genaues Hinhören, auf die Abläufe konzentrieren, aufeinander verlassen.
HochAchtung
Die Teilnehmer balancieren zunächst freihändig, dann mit einem Stuhl und zum Abschluss mit einem Handy. Nicht ohne zuvor eine Risikobeurteilung abzugeben.
Am Beispiel SRS wird zudem transportiert:
- Wie steuert sich die eigene Aufmerksamkei?
- Grundsätzlich: Wie, wann und wodurch kommt es zu Konzentrationsmängeln?
- Wie berücksichtigt man widersprüchliche Sicherheits- und Gesundheitsaspekte beim Tragen von Lasten?
- Ist Multitasking wirklich möglich?
GefahremThermometer
Vereinfachte Risikobewertung
- Fotos mit Gefahrenpotenzialen auf einem Monitor.
- Situationen, Bedingungen und Risiken werden besprochen.
- Teilnehmende erhalten ein Thermometer mit Umschreibungen von Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadensausmaß.
- Jeder TN bewertet für sich und überträgt auf das Plakat.
- Aus der Verteilung ergeben sich Prioritäten bei der Bewältigung der Gefahrenstellen.
- Unterschätzte Gefahren werden aktiv
auf ein höheres Niveau gehoben.
SprungLabor
Menschen springen vor Freude, beim Tanzen, um ein Tor zu erzielen. Die Frage ist: Wie?
Kurzfristige Schmerzen: Der Sprung von der Laderampe, vom Stapler, die letzten 3 Stufen einer Treppe, aus dem Fahrerhaus eines LKW und dann auf eine Bordsteinkante, Böschung, Steine, Äste, Glasscherben treffen.
Langfristige Konsequenzen: Wenn ein früher Verschleiß zu Einschränkungen der Bewegung führt.
Die Kraftmessung zeigt sich als Kurve. Ein stumpfer Sprung kann das Zehnfache des eigenen Körpergewichtes ausmachen. Der Einsatz aller körpereigenen Knautschzonen (Ausfedern aller Gelenke) kann die wirksamen Kräfte unter das Zweifache bringen.
Ein Angebot, das Reize auslöst, Spaß macht und spüren lässt. Ohne Theorie, nur durch Tun.
HeißesRohr
Hand-, Arm-, Auge-Koordination;
Zwangshaltung; Arbeitsplanung
Als Kinderspielzeug bekannt. In dieser Größe bei Erwachsenen als Herausforderung beliebt. TN wollen sich beweisen. Jede Berührung gibt ein Ton- und Lichtsignal.
Wie lange halten Konzentration und Körperbeherrschung?
Die private Risikoeinschätzung bestimmt
das individuelle Vorsorgeverhalten!
ÜberLäufer
Wer kennt die Situation nicht? Es regnet! Hohes Verkehrsaufkommen! Ich muss zur anderen Straßenseite.
ÜberLäufer ist ein rasantes Erlebnisobjekt für Sicherheitstage oder Gesundheitstage. 2 Personen versetzen die Pendel in Schwung. Von rechts und von links versuchen Personen, eine Lücke zu finden.
Reflektion der Risikobereitschaft und deren Bedingungen.
Eigenes Handeln hinterfragen, Konsequenzen ziehen.
(Melonen werden anschließend dem Tierfutter zugeführt.)
FallHammer
Ein 1.000 g Hammer fällt geführt von zwei Seilen
aus 5 m Höhe auf eine Melone.
Das Ereignis ist spektakulär und lockt auch Personen, die sich ansonsten dem Arbeitsschutz entziehen. Das Bedürfnis nach einem Kopfschutz steigt.
Ein Fachmoderator erläutert und vertieft Inhalte. Die Aufnahmebereitschaft für Informationen wird geweckt. Neugierige Zuschauer sind bereit, eigene Ereignisse zu verarbeiten.
HäufigHeftig
Die begehbare Installation (3,60 X 2,50) zeigt ein bedrohliches Flugobjekt. Symbole eines Sturzunfalls durch Umknicken, Ausrutschen, Hängen- und Steckenbleiben bilden den dreidimensionalen Anlass, die private Bedrohungseinschätzung beider Situationen zu prüfen und zu vergleichen.
Die TN erhalten einen "DenkZettel", um die persönliche Einschätzung von Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadensausmaß auf den Zahlenstrahlen zu bewerten. Der Ergebnisvergleich überrascht viele TN.
WeitLäufig
Ein Gehweg ist vorgeschrieben!
Reflektion:
Wie viele von 100 laufen über die Palette?
Jeder Wievielte fällt?
Welche Verletzung können entstehen?
Was ändert sich, wenn der Bus wegzufahren droht?
KippLeiter
Grenzerfahrungen unter kontrollierten Bedingungen erzeugen ein Gefühl für die Praxis. Überraschende Situationen im Alltag sind nicht beherrschbar. Ein Highlight innerhalb von Aktionstagen oder Tagen der offenen Tür.
Die KippLeiter ist an den Holmen an Gummiseilen aufgehängt. Bei Ungleichgewicht entsteht ein Drehmoment um die Mittelachse.
Die Simulation einer Leiter, die an einer Hausecke, Laterne, Fallrohr, Kirschbaum o.ä. angelehnt wird.
LöwenSchnapper
StressPassage
Wer keinen Stress hat, hat zu wenig zu tun. Stress wird unterschiedlich erlebt. Wenn bei einer Evaluierung jeder eine andere Vorstellung hat, werden die Ergebisse diffus. Die StressPassage liefert ein gemeinsames Referenzbild.
Die Installation wird als Workshop angeboten. Die Passage besteht aus 6 Modulen, in denen Stressoren erlebbar werden. Auf Basis der exemplarischen Erfahrungen werden Belastungsfaktoren des Arbeitsalltags aufgegriffen. In einem Stuhlkreis werden Bewältigungsstrategien diskutiert. Ein Schnupperkurs "Entspannungstechniken" rundet den Workshop ab.