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ChaosPendel

Soziale Netzwerke verändern Strukturen, Denken und Handeln.

Jeder findet Gleichgesinnte. Im Netz existieren Beweise für alles. (Selbsterleuchtung). Jeder kann sich eine ihm genehme Welt erschaffen.
Das Gesumme der Masse! Jeder, der will, brummt mit.

 

Dieses Chaospendel ist ein Symbol für die Kommunikation im Netz.
Unternehmensleitungen müssen mit Machtverschiebungen rechnen,
die neue Führungsstrategien erfordern.

Konsequenzen für eine zeitgemäße Personalführung

Eine erhöhte Anzahl von Knotenpunkten in einem Netz (Kopplungsdichte) erschwert die Vorhersehbarkeit der nächsten Ereignisse oder eines erwarteten Ergebnisses. Reaktionen aus sozialen Netzwerken zeigen erhöhte Nichtlinearität und haben das Potenzial zur Aufschaukelung (shitstorm).:

Der Philosoph Walter Benjamin:
"Wenn sich die Medien ändern, ändert sich die Gesellschaft!"

Die Moderatoren des Institut Input setzen das Chaospendel bei der Qualifizierung von Führungskräften ein, um zu verdeutlichen, dass die Gesellschaft sich bereits verändert hat. Durch Vernetzung hat sich eine grundlegend neue mediale Systemarchitektur entwickelt. Wenn sich Kommunikationsstrukturen ändern, ändert sich auch die Wahrnehmung, das Denken und Handeln der Menschen.

Gesellschaftliche Veränderungen machen nicht am Werkstor oder am Empfang halt. Management und Führung muss mit einer Machtverschiebung rechnen, die neue Führungsstrategien erfordert.

Wenn Entscheidungen der Führung akzeptiert werden sollen, werden sie nicht mehr einzig durch die Tatsache der Hierarchie bestimmt, sondern werden eher angenommen, wenn sie im Netz resonanzfähig sind. Management muss Entscheidungen begründen und Kontext erklären. Das Bedürfnis der Belegschaften nach dem Sinn ihrer Tätigkeit wird weiter steigen. Es muss verstärkt die Frage Beantwortung finden: „Was macht das gemeinsame Handeln in meinem Kontext sinnvoll?“ Unternehmen, die eine solche Entwicklung noch nicht wahrnehmen oder unterschätzen, sollten aber darauf vorbereitet sein, dass dies in Zukunft verstärkt der Fall sein wird.

Eigenverantwortung der Mitarbeiter

Vertrauen ist gut, Kontrolle macht Arbeit!

Übersteigt der Kontrollaufwand ein bestimmtes Maß wird der Ruf nach mehr Eigenverantwortung durch die Mitarbeiter lauter. Eigenverantwortung benötigt Mündigkeit und damit Selbstbewusstsein und Selbstwirksamkeitsüberzeugung. Ein mündiger Mitarbeiter braucht Vertrauen und Offenheit, sonst ist Eigenverantwortung nicht denkbar. Die Angst vor Sanktionierung bremst jede Eigenverantwortung. Eventuelle Wiedersprüche müssen aufgelöst werden.

Mündige Mitarbeiter brauchen eine adäquate Führung!

Mündigkeit ist unteilbar!

Soll jemand Eigenverantwortung übernehmen, muss es jemand anderen geben, der diese Verantwortung abgibt. Es muss klar sein, dass Mündigkeit unteilbar ist! Hier ein bisschen Mündigkeit, dort aber nicht, ist leider nicht machbar. Das Gefühl von Bevormundung zerstört sofort. Mit der Abgabe von Verantwortung schwindet aber auch die Kontrolle und damit auch die Steuerung. Das mussen Führungskräfte manchmal schmerzhaft lernen.

Ein Prozess bei dem Sie Input gerne mit positiven Impulsen begleitet.